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Dienstag, 30. September 2014

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§ 11 HWG
 
 Gesetzestext(Berücksichtigter Stand der Gesetzgebung: 1. September 2014)
(1) Ausserhalb der Fachkreise darf für Arzneimittel, Verfahren, Behandlungen, Gegenstände oder andere Mittel nicht geworben werden
 
1. (weggefallen)
 
2. mit Angaben oder Darstellungen, die sich auf  eine  Empfehlung  von  Wissenschaftlern,  von  im  Gesundheitswesen  tätigen Personen,  von  im  Bereich  der  Tiergesundheit tätigen Personen oder anderen Personen, die auf Grund ihrer Bekanntheit zum Arzneimittelverbrauch anregen können, beziehen,
 
3. mit  der  Wiedergabe  von  Krankengeschichten  sowie  mit  Hinweisen  darauf, wenn  diese  in  missbräuchlicher,  abstoßender  oder  irreführender  Weise  erfolgt oder  durch  eine  ausführliche  Beschreibung oder Darstellung zu einer falschen Selbstdiagnose verleiten kann,
 
4. (weggefallen)
 
5.  mit einer bildlichen Darstellung, die in missbräuchlicher, abstoßender oder  irreführender  Weise  Veränderungen  des menschlichen  Körpers  auf  Grund  von Krankheiten oder Schädigungen oder die Wirkung eines Arzneimittels im menschlichen Körper oder in Körperteilen verwendet,
 
6. (weggefallen)
 
7. mit Werbeaussagen, die nahelegen, dass die  Gesundheit  durch  die  Nichtverwendung   des   Arzneimittels   beeinträchtigt oder  durch  die  Verwendung  verbessert werden könnte,
 
8.durch Werbevorträge, mit denen ein Feilbieten oder eine Entgegennahme von Anschriften verbunden ist,
 
9.mit Veröffentlichungen, deren Werbezweck missverständlich oder nicht deutlich erkennbar ist,
 
10. (weggefallen)
 
11.mit Äusserungen Dritter, insbesondere mit Dank-, Anerkennungs- oder Empfehlungsschreiben, oder mit Hinweisen auf solche Äusserungen, wenn diese in  missbräuchlicher, abstoßender oder irreführender Weise erfolgen,
 
12.mit Werbemassnahmen, die sich ausschliesslich oder überwiegend an Kinder unter 14 Jahren richten,
 
13.mit Preisausschreiben, Verlosungen oder anderen Verfahren, deren Ergebnis vom Zufall abhängig ist, sofern diese Maßnahmen  oder  Verfahren  einer  unzweckmäßigen oder  übermäßigen  Verwendung  von  Arzneimitteln Vorschub leisten,
 
14. durch die Abgabe von Arzneimitteln, deren Muster oder Proben oder durch Gutscheine dafür,
 
15.durch die nicht verlangte Abgabe von Mustern oder Proben von anderen Mitteln oder Gegenständen oder durch Gutscheine dafür.
 
Für Medizinprodukte gilt Satz 1 Nr. 7 bis 9, 11 und 12 entsprechend. Ferner darf für die in § 1 Nummer 2 genannten operativen plastisch-chirurgischen Eingriffe nicht mit der Wirkung einer solchen Behandlung durch vergleichende  Darstellung  des  Körperzustandes oder des Aussehens vor und nach dem Eingriff geworben werden.
 
(2) Ausserhalb der Fachkreise darf für Arzneimittel zur Anwendung bei Menschen nicht mit Angaben geworben werden, die nahe legen, dass die Wirkung des Arzneimittels einem anderen Arzneimittel oder einer anderen Behandlung entspricht oder überlegen ist.
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